Laut der Nachrichtenagentur Tasnim warnte der Oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, dass jeder Angriff der Vereinigten Staaten einen "regionalen Krieg" im Nahen Osten entfachen würde. Khameneis Erklärung, die er vor einer Menschenmenge auf seinem Gelände in Teheran abgab, stellte seine direkteste Drohung dar, seit die Flugzeugträgergruppe USS Abraham Lincoln im Persischen Golf eingetroffen ist.
Die Warnung erfolgte auf Präsident Trumps Drohungen, militärisch zu intervenieren, als Reaktion auf das iranische Vorgehen gegen die jüngsten landesweiten Proteste. Die Kommentare des Ayatollah, wie von CBS News berichtet, unterstrichen die eskalierenden Spannungen zwischen den beiden Nationen.
In anderen Nachrichten erklärte die venezolanische Oppositionsführerin Maria Corina Machado, deren Partei die Wahl 2024 gewonnen hat, dass ein politischer Übergang weg von den Überresten des Maduro-Regimes "unaufhaltsam" sei, so "Face the Nation". Machado, eine Nobelpreisträgerin, sagte Moderatorin Margaret Brennan, dass positive Veränderungen der Übergangsregierung auf den Druck der Trump-Administration zurückzuführen seien, aber möglicherweise keine rechtliche Gültigkeit hätten. Sie fügte hinzu, dass die US-Militäroperation zur Gefangennahme des ehemaligen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro den Mitgliedern seines Regimes "eine klare Botschaft gesendet" habe.
Unterdessen sagte der ehemalige Wirtschaftsberater von Trump, Gary Cohn, dass Präsident Trumps Kandidat für den Vorsitz des Federal Reserve Board, Kevin Warsh, "sehr hoch qualifiziert" sei und die Fed "zu ihren traditionellen" Normen zurückführen werde. Cohn, jetzt stellvertretender Vorstandsvorsitzender von IBM, äußerte sich in "Face the Nation with Margaret Brennan". Herr Trump gab auf Truth Social bekannt, dass er Kevin Warsh für den nächsten Vorsitz der Federal Reserve Board nominiert habe, und schrieb, dass er "keinen Zweifel daran habe, dass er als einer der GROSSEN Fed-Vorsitzenden in die Geschichte eingehen wird, vielleicht der beste". Warsh war von 2006 bis 2011 Mitglied des Fed-Gouverneursrats.
Cohn sprach auch über die Wirtschaft und ging auf Präsident Trumps Leitartikel im Wall Street Journal ein, in dem er argumentierte, dass der aktuelle wirtschaftliche Erfolg auf seine Zollpolitik zurückzuführen sei. Die Rechtmäßigkeit einiger dieser Zölle wird derzeit vor dem Obersten Gerichtshof erörtert.
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